Disney investiert groß in den Social-Games-Markt. Für 563,2 Mio. US-Dollar wird der Konzern Eigentümer von Playdom, der Nummer drei im US-Markt für Social Games. Erfolgsabhängig könnte die Kaufsumme um weitere 200 Mio. Dollar steigen. Playdom, erst 2008 gegründet, erreicht mit Spielen wie "Social City", "Market Street" oder "Bola" eigenen Angaben zufolge über 42 Mio. Nutzer monatlich. Keine Informationen gibt es derzeit zu Umsatz oder Gewinn des Unternehmens.
Im boomenden Social-Games-Markt will Disney nun als nächster mächtiger Mitspieler auftreten (Google übernahm zuletzt Farmville Produzent Zynga um seine Weichen ebenfalls in Richtung Social Games zu stellen).
Die Kombination aus Playdoms Markterfahrung und den weltbekannten Disney-Charakteren und -Marken soll dem Konzern neue Märkte und Zielgruppen öffnen. Playdom soll als eigenständige Tochtergesellschaft am Standort Mountain View, Kalifornieren, weiter arbeiten. CEO John Pleasants, ehemals COO von Electronic Arts, wird im Konzern die Rolle des Executive Vice President Disney Interactive Media Group übernehmen.
Der Kauf von Playdom ist die zweite spektakuläre und millionenschwere Übernahme im noch jungen Social-Games-Markt. Im November 2009 positionierte sich Electronic Arts mit dem Kauf von Playfish im Boommarkt. Der Major zahlte seinerzeit mindestens 300 Mio. US-Dollar. (Quelle: Gamesmarkt)
TGC - The Games Company ist insolvent. Nach dem überraschenden Ausscheiden der Geschäftsführung Anfang Juli hat der Publisher am 14. Juli beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg die Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Hartwig Albers von Brinkmann & Partner Berlin.
Wie GamesMarkt aus unternehmensnahen Quellen erfahren hat, soll eine Gruppe von Investoren die Schuld an der Unternehmenspleite tragen. Trotz unterschriebener Verträge seien vereinbarte Zahlungen in Millionenhöhe ausgeblieben. Die laufenden Kosten konnte der Publisher nicht mehr decken, die Insolvenz war die einzige Lösung. Probleme bei TGC hatten sich in den vergangenen Wochen angedeutet. Nach den beiden Unternehmensgründern und ehemaligen Geschäftsführern Markus Malti und Carsten Strehse hatten innerhalb weniger Tage weitere Führungskräfte den Publisher verlassen. (Quelle: Gamesmarkt)
Google hat sich anscheinend bei der Social-Games Schmiede Zynga ("Farmville", "Mafia Wars") eingekauft. Unbestätigten Berichten einiger US-Medien beläuft sich die Beteiligung auf 100 bis 200 Millionen US-Dollar.
Angeblich bereitet Google ein eigenes Angebot im Social Games Markt vor, welches unter dem Namen "Google Games" noch dieses Jahr online gehen soll. Dafür soll der Social-Games Markführer Zynga nun Spiele beisteuern.
Wie viele Anteile Google für seine Investition erhält ist unklar. Unerheblich wird er allerdings nicht sein, betrachtet man den Umsatz von Zynga im ersten Halbjahr 2010, welcher sich auf geschätzte 350 Mio. Dollar belaufen soll (wovon die hälfte als operativer Gewinn verbucht wurde).
Social Games made by Google noch dieses Jahr? Aber irgendwie müssen sie ja ihren Facebook-Clone attraktiv machen, denn Social Games boomen (siehe: Social Gaming Studie 2010 und Alter der Social Gamer in Deutschland). Ich bin gespannt, was am Ende dabei rauskommt und kann mir einen einschlagenden Erfolg nicht vorstellen.
Sony Computer Entertainment aktualisiert die PlayStation-3-Firmware auf die Version 3.40. Das Systemupdate ist nötig, um PlayStation 3 für das kostenpflichtige PlayStation Plus fit zu machen.
Nach einer Testphase können PS3-Fans zwischen einem Jahresabo für 49,99 Euro und einem 90-Tage-Zugang für 14,99 Euro wählen. Nutzer werden mit Gratisspielen, zeitexklusiven Demoversionen und allerlei Downloadangeboten geködert. Außerdem sorgt das Update für eine engere Verknüpfung zwischen PlayStation Net und Facebook. (Quelle: Gamesmarkt)
Steam kommt auf die PlayStation 3!
Das kündigte Valve Chef Gabe Newell überraschend auf der E3-Pressekonferenz von Sony an.
In der Vergangenheit trat Newell immer als großer Kritiker der aktuellen Konsolengeneration auf, nun hat sich seine Meinung geändert. Über das weshalb lässt sich nur spekulieren, allerdings spricht die Art und Weise wie Steam in die PS3 intergriert wird, schon eine deutliche Sprache:
Automatische Updates und DLC (Downloadable Content) werden über den Dienst eingespielt und vor allem bleiben die kompletten Community-Features fest in den Händen von Valve. Dies ist zunächst einmal ein erster Schritt in eine, für den Gamer, richtige Richtung. Das erste Steam Game auf der PS3 wird "Portal 2" sein, welches für das kommende Jahr auf allen High-End Plattformen (PC, PS3, Xbox360 und Mac - Steam gibt es neuerdings auch für den Mac) angekündigt ist.
Spektakulär feierte Microsoft in Los Angeles kurz vor Beginn der Electronic Entertainment Expo die Weltpremiere der Gestensteuerung für Xbox 360. Vor Fachpresse, Industrievertretern und Prominenz enthüllte der Konzern den endgültigen Markennamen für die innovative Steuerung, die bislang unter dem Arbeitstitel "Project Natal" bekannt war: Ab sofort hört das Produkt auf den Namen Kinect für Xbox 360. Wohl nicht von ungefähr erinnert der Namen an die beiden Handymodelle KIN One und KIN Two, die Microsoft im April enthüllte. Für die Präsentation von Kinetic für Xbox 360 engagierte der Konzern die Akrobaten des Cirque de Soleil, die dem Anlass angenmessen für bestes Entertainment sorgten. Mit harten Informationen zu Kinetic für Xbox 360 hielt sich Microsoft aber noch zurück. Zwar wurden erste Spiele genannt - darunter die Minispielsammlungen "Kinect Adventures" und "Kinect Sports" sowie die Haustier-Simulation "Kinectimals" - zu Preisen und Erscheinungsdaten gab es jedoch noch keine neuen Informationen. Dafür wurden weitere Kinect-Partner benannt. Disney Interactive Studios wird demnach ebenso Spiele für Kinect für Xbox 360 liefern wie LucasArts, die ein Kinetic-Spiel aus dem "Star Wars"-Universum ankündigten.
Ein wahrhaft atemberaubender Deus Ex: Human Revolution Trailer! Da haben sich Eidos und Square Enix' mal wieder nicht lumpen lassen. Das Spiel wird mit absoluter Sicherheit eine sehr hohe Wertung erhalten.
Wenige Tage vor dem Eröffnungsspiel der FIFA WM 2010 hat Electronic Arts eine alte Tradition fortgesetzt: Wie vor jedem großen Fußball-Turnier hat der Spielemajor auch die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika mit Hilfe seiner Fußball-Engine aus den "FIFA"-Spielen durchlaufen lassen. Die gute Nachricht zuerst: Bislang lag EA mit seinen Vorhersagen immer falsch. Die schlechte Nachricht: Deutschland scheitert laut EA im Viertelfinale gegen Argentinien, leider ein durchaus mögliches Szenario.
Allerdings klingt der Weg dorthin für die deutsche Nationalmannschaft doch eher unwahrscheinlich: So soll sich Deutschland zwar als Gruppensieger durchsetzen, allerdings punktgleich mit Australien. Im Achtelfinale gewinnt Deutschland erst im Elfmeterschießen gegen die USA, nachdem es nach 90 Minuten 2:2 hieß. Gegen Argentinien verliert Deutschland dann im Viertelfinale mit 1:3.
Der Verkaufsstart in Europa gab den notwendigen Push: Keine 60 Tage nach Launch und nur ein Wochenende nach dem Release in Australien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Schweiz, Spanien und Deutschland vermeldet Apple zwei Mio. verkaufte iPads weltweit. Kunden aus der ganzen Welt erleben die Magie des iPad und wie es scheint lieben sie es genauso wie wir
, sagte Apple-Chef Steve Jobs. Und im Hinblick auf die anhaltenden Lieferschwierigkeiten sagt er: Wir sind dankbar für die Geduld der Kunden und wir arbeiten wirklich hart um für genügend iPads für jeden zu produzieren.

2 Millionen abgesetzte Einheiten Weltweit: Der Siegeszug des iPads
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