Laut dem "Games Market Report" von Newzoo haben die Bundesbürger im vergangenen Jahr insgesamt 3,65 Mrd. Euro für Games ausgegeben. Erfasst sind dabei die Segmente:
Auch führt das niederländische Unternehmen den Gebrauchtmarkt auf, schlüsselt die Ergebnisse aber nicht nach Neuware und Gebrauchtverkauf auf. Dabei dominiert in Deutschland nach wie vor der klassische Vertriebsweg. Während beispielsweise in den USA schon 46 Prozent der Umsätze digital erzielt werden, kaufen Deutschlands Gamer ihre Spiele am liebsten im Handel. Führende Plattform in Deutschland ist demnach der PC, auf dem 42 Prozent der Erlöse erzielt werden. Konsolenspiele (36 Prozent) und Online-Portale (12 Prozent) folgen. (weiterlesen: Wie groß ist Deutschlands Gamesmarkt wirklich?)
Mehr als 13.000 Personen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und den USA nahmen an der "Nationalen Gamer Umfrage" teil, die nun ein ganz anderes Bild zeichnet, als die vor kurzem Veröffentliche Social Gaming Studie der Information Solutions Group. Dieser Studie nach, liegt das Durchschnittsalter der Social Gamer bei 43 Jahren.
Die Studie von Newzoo - der "Social Gaming Monitor" - gibt das Durchschnittsalter des europäischen Marktes der Social Gamers, die auf Facebook und Co. spielen, mit 27 Jahren an.
Der bisherige CEO und Mitbegründer von Browsergamesspezialist Gameforge, Klaas Kersting, verlässt mit sofortiger Wirkung das Unternehmen. Er habe maßgeblich zum Aufbau des Unternehmens beigetragen und stehe Gameforge weiterhin freundschaftlich und beratend zur Seite, heißt es in einem Firmenstatement. Kersting werde sich künftig neuen Herausforderungen widmen, über die noch nichts Näheres bekannt ist. Die Unternehmensführung besteht ab sofort aus einer Doppelspitze aus Gründer und CTO Alexander Rösner sowie CFO Christoph Jennen. Rösner ist Entwickler des Browsergames "OGame", das heute nach offiziellen Angaben von über 40 Mio. Usern gespielt wird. Jennen war bereits bei KMPG, Arthur Andersen sowie im Vorstand von DocMorris tätig. Gemeinsam werden wir die führende Stellung der Gameforge weltweit weiter ausbauen
, so Rösner. Für weitere Fragen war das Unternehmen noch nicht zu erreichen.
Als vor einiger Zeit ein mit wackliger Handkamera gefilmter Abschnitt des kürzlich erschienenen „Modern Warfare 2” im Netz auftauchte, rieben sich deutsche Gamer verdutzt die Augen. In der Szene übernahm der Spieler die Kontrolle über eine Spielfigur, die über einen Flughafen marschiert und flüchtende Zivilisten erschießt. Und dieses Spiel sollte hierzulande ungeschnitten erscheinen? Das hatte zumindest Publisher Activision behauptet.
In der Zwischenzeit erhitzten sich die Gemüter über die „Flughafen-Szene”. Handelte es sich um eine kalkulierte Geschmacklosigkeit, mit der die Entwickler einen möglichst großen Presserummel um ihr Spiel erzeugen wollten? Oder um einen lange überfälligen Ausbruch aus den Schwarz-Weiß- Schemata in der Ethik westlicher Shooter. Derweil sickerten mehr Details zu dem Spielabschnitt durch. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Undercover-Agenten, der um seine Tarnung nicht zu gefährden, in das Attentat involviert ist. Das Spiel warnt vor der Szene und bietet die Möglichkeit, sie zu überspringen.
Trotzdem blieb es ein Rätsel, wie „Modern Warfare 2” ...
Ab sofort können auch hierzulande über das PlayStation Network Filme heruntergeladen werden. Der PlayStation Network Video Store ist darüber hinaus jetzt in Großbritannien, Frankreich und Spanien verfügbar. Zum Launch lockt der neue Filmabrufdienst unter videostore.de.playstation.com mit diversen Begrüßungsangeboten. Wer bis zum 30. November "Illuminati " für 14,99 Euro digital erwirbt, erhält einen Gutscheincode für den Vorgänger "The Da Vinci Code - Sakrileg " (Normalpreis: 7,99 Euro). Kunden, die sich neu registrieren, begrüßt der PlayStation Video Store mit einem kostenlosen Download von ...
Die Veränderung in der Marktstruktur für Computerspiele ist unübersehbar. Computerspiele werden zunehmend direkt über das Internet verkauft. Das ist das Ergebnis eines Strukturwandels, der unaufhaltsam geworden ist. Er ist nicht nur eine Mode, sondern er wird bleiben. Der Strukturwandel wurde durch die Wirtschaftskrise verstärkt. In einigen Jahren werden Historiker – so vermute ich – feststellen, dass die Wirtschaftskrise 2008 mindestens so viel mit Immobilienbewertungen wie mit dem „digital Shift“ zu tun hat, den wir heute erleben: Das Internet ist nicht mehr eine Kommunikationsebene unter vielen, nein, es ist die zentrale Kommunikationsbasis überhaupt. Diese „tektonische Plattenverschiebung“ bahnt sich wie alle grundlegenden Umwälzungen langsam an. In ihrem konkreten Umbruch kommt sie aber als gewaltige, unbe- rechenbare Tsunamiwalze daher.
Sonys PlayStation 3 wird dieser Tage günstig wie nie verkauft. An gleich drei Fronten bröckelt der Preis der Highend-Konsole: Sowohl Aldi als auch die Elektroketten Media Markt und Saturn agieren mit massiven Preisnachlässen im Konsolengeschäft. Bei Aldi wird das neue Slim-Modell der PlayStation 3 bundesweit ab 5. November zu haben sein. Zwar hält der Discounter die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers ein, für 299 Euro erhalten Aldi-Kunden aber weit mehr als nur die Konsole. Im Aldi-XXL-Paket sind über die Slim-Konsole hinaus ein zweiter Dualshock-3-Controller (UVP: 44,95 Euro) sowie das Spiele "Wipeout HD" inklusive der Erweiterung "WipEour HD: Fury" auf Blu-ray-Disc enthalten.
Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP macht Mut. Ein positives Signal sieht der G.A.M.E. - Bundesverband der Entwickler von Computerspielen in den Vereinbarungen. Gegenüber GamesMarkt sagte G.A.M.E.-Geschäftsführer Stephan Reichart: Wir begrüßen den Ansatz der neuen Regierung und freuen uns, dass man nun endlich auch auf jüngere Politiker aus den eigenen Reihen hört. Wir stehen seit Jahren dafür ein, bestehende Gesetze besser umzusetzen und nicht panisch mit härteren Maßnahmen zu reagieren. Der Koalitionsvertrag bestätigt unsere Linie zu großen Teilen. Insbesondere freut uns, das auch der Deutsche Computerspielpreis aufgewertet werden soll.
(via Gamesmarkt)
Gamesload wird Vollsortimenter. Der bisher nur als Download-Shop aktive Games-Zweig der Deutschen Telekom führt ab sofort auch Konsolen, Zubehör und Konsolenspiele im Angebot. Zum Start stehen Hardware, 3000 Spiele und 1600 Zubehörartikel für die Plattformen Nintendo Wii, Xbox 360, PlayStation 3, PlayStation 2, PlayStation Portable und Nintendo DS, bzw. DSi zur Auswahl. Das Angebot wird dabei laufend ausgebaut. Spiele und Hardware werden durch einen Versanddienstleister innerhalb Deutschlands verschickt. Daneben bietet Gamesload auch weiterhin PC- und Mbilespiele zum Download an.